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Keuschhaltung

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Hauptseite » Gesellschaft » Mann-Weib » Keuschhaltung


Keuschhaltung bezeichnet eine sado­masochistische Sexualpraktik, bei der ein Partner über den Orgasmus[wp] des anderen bestimmt und ihn gegebenenfalls über längere Zeit verweigert. Keuschhaltung kann sowohl durch ein einfaches - mündlich aus­gesprochenes - Verbot als auch unter Einbeziehung von Keuschheits­vor­richtungen durchgeführt werden.

Sexueller Sadismus und sexuelle Dominanz beinhalten nicht nur die Präferenzen, anderen Schmerzen zuzufügen, sondern auch den Wunsch, das Lust­empfinden anderer zu steuern. Daher kommt es insbesondere in TPE[wp]- und Femdom-Beziehung zur Keuschhaltung, die mit Peniskäfigen oder Keuschheitsgürteln unterstützt werden kann. Keusch­haltung bedeutet dabei Orgasmus­verzicht, aber keine Abstinenz von sexuellen Anreizen. Vielmehr kann der Verzicht durch Tease and Denial[wp] noch zusätzlich gesteigert werden.


Zitat: «Im Rahmen von Erziehung und Orgasmuskontrolle, werden Menschen keusch gehalten und dadurch körperlich sowie geistig dominiert. Keuschhaltung bedeutet, dass der unterwürfige Sexpartner sexuell enthaltsam gehalten wird. Er verspürt unwahrscheinliche Lust, würde gerne einen Orgasmus[wp] haben, darf es aber im Rahmen der Erziehung nicht. Im Gegensatz zur Keuschheit, die manche Menschen aus religiösen Gründen leben, werden bei dieser Form der Keuschhaltung nicht alle sexuellen Handlungen unterbunden. Im Gegenteil: Sub und Dom spielen mit dieser Lust, die so immer mehr wächst. Die Kontrolle des Sexuallebens führt zu einer enormen Luststeigerung.

Das Keuschhalten ist somit ein sehr wichtiges Instrument, wenn es um die Erziehung von Sklaven geht. Wer so lange warten muss, um endlich einen erlösenden Orgasmus zu bekommen, dreht fast durch vor Geilheit. Der Körper zittert, bebt und erwartet sehnsüchtig den erlösenden Moment. Bei jedem Treffen mit der Herrin fragt er sich, ob es diesmal so weit sein wird. Für beide Seiten ist dieses Spiel einfach nur geil, erfüllend sowie hochgradig prickelnd. Die oder der Dom hat unglaubliche Macht und kann diese nach Belieben ausüben. Für die Subs ist es genauso geil, denn sie wollen kontrolliert und beherrscht werden, sowohl körperlich als auch geistig.

Für das Praktizieren der Keuschhaltung ist folgendes wichtig:

  1. Der Sub darf niemals ohne die Zustimmung seiner Domina einen Orgasmus erlangen. Es ist Aufgabe der Domina, das sicherzustellen.
  2. Die Keuschhaltung wird am Besten mit einem Peniskäfig erreicht. Peniskäfige werden in verschiedenen Ausführungen angeboten, so findet sich für jede körperliche Konstitution und jede Spielvariante etwas passendes.
  3. Richtig interessant wird es, wenn die Herrin den Schlüssel für den Käfig hat und dieser sich auch nur dadurch aufschließen lässt.
  4. Natürlich kann das Keuschhalten des Sklaven auch lediglich über Verbote und Züchtigungen erfolgen, ganz ohne Hilfsmittel.

Bei Männern allerdings ist, um hundert prozentige Sicherheit zu erlangen, die Erziehung mit einem Peniskäfig unerlässig. Dazu übergibt der Keuschling seiner Lady den Schlüssel zu seinem Keuschheitskäfig. Diese erlangt somit die volle Herrschaft über ihren Sklaven. Das Ganze ist besonders reizvoll, weil der Keuschling so vollkommen ausgeliefert ist.

Der erste Orgasmus nach der Abstinenz ist extrem erlösend. Nach einer Zeit sexueller Enthaltung erleben Männer einen unglaublich intensiver Orgasmus mit heftigem Spritzen sowie Ausstoß von Sperma. Das Durchleben der Keuschheit über einen bestimmten Zeitraum wird also mit einer extremen Lust­steigerung belohnt. Besonders, wenn die sexuelle Enthaltsamkeit über einen längeren Zeitraum erfolgte, ist der erste Orgasmus danach umso geiler/intensiver.

Keuschheit kann in der Ehe, aber auch mit einer persönlichen Domina ausgelebt werden. Manche Dominas bieten sogar eine 24/7-Betreuung an. Die Überwachung des Lebens eines Sklaves ist sogar bis hin zum Toilettengang möglich.

Viele Dominas halten ihre Sklaven nicht einfach nur keusch, was auf Dauer langweilig wäre, sondern praktizieren das so genannte Teasing[wp], was so viel wie necken bedeutet. Beim Teasing wird die extreme Lust der Männer regelrecht ausgenutzt. Sie tragen einen Peniskäfig oder sie werden durch Strafen enthaltsam gehalten. Durch die erzwungene Enthaltsamkeit bekommen sie eine extreme Lust auf Sex. Dieses Verlangen nach Sex kann gnadenlos ausgenutzt werden. Durch Stimulation und gezieltes Aufgeilen werden sie schier um den Verstand gebracht. Sie werden erregt und angemacht, aber das Abspritzen ist ihnen verwehrt. Kurz vor dem Orgasmus wird die Stimulation immer wieder angehalten. Um dies in Perfektion zu vollführen, ist Erfahrung, Finger­spitzen­gefühl und Kenntnisse des männlichen Geschlechts erforderlich.»[1]

Zitat:

«Keuschhaltung ist eine Spielform des BDSM, bei der ein Partner über den Orgasmus des anderen bestimmt. Es gibt sowohl Formen des freiwilligen Orgasmus­verzichts, als auch die Durchsetzung durch Zwangs­maßnahmen.

Bei der Frau kommt meist der Keuschheits­gürtel zum Einsatz. Er bedeckt den Schritt vollständig, so dass ein Penetrieren der Scheide bzw. eine Stimulation unmöglich ist. Eine Sonderform ist das Keuschheitspiercing.

Beim Mann kann eine Erektion (und damit der Orgasmus) am effektivsten durch einen Peniskäfig verhindert werden. Es gibt auch Keuschheits­gürtel für den Mann. Eine besondere Möglichkeit ist das Verschließen der Vorhaut durch einen eingesetzten Ring.» - LechZikon [2]

Zitat:

«Die Keuschhaltung ist sowohl bei einer Frau als auch bei einem Mann durchführbar. Der keusch zu haltenden Person, wird jede Art von aktiver sexueller Befriedigung untersagt. Ein Teil seiner Selbstbestimmung geht hier an den aktiv dominanten Partner über, der die Kontrolle und Macht darüber ausübt. Dies geschieht entweder auf Vertrauens­basis in einer mündlichen Absprache oder in Form eines Keuschheits­gürtels, für Männer Peniskäfig oder Penisschelle. Diese Keuschheits­geräte werden mit einem Schloss verschlossen. Den Schlüssel bekommt der aktiv dominante Partner.» - Peitschenbär[3]

Zitat:

«Die Keuschhaltung stellt im Bereich des modernen SM eine immer beliebtere, zum Teil äußerst sinnvolle und zum Teil sehr effektive Erziehungs­methode dar (Keusch­haltung SM). Bei der Keusch­haltung wird der Sklave/Sub von seiner Herrin wie das Wort selbst bereits sagt (absolut) keusch gehalten. Diese Keusch­haltung beinhaltet in der Regel sowohl das Verbot einen Orgasmus haben zu dürfen, als auch das Verbot des eigenen Anfassens. Bei besonders vertrauens­intensiven SM-Beziehungen reicht normaler­weise bereits das Wort der Herrin vollständig aus, damit der Sub diese Anweisung befolgt. Gewöhnlich läßt eine Herrin ihren Sklaven aber zudem (auch) einen Keuschheits­gürtel (KG) tragen, da nur dieser die Keusch­haltung auch absolut garantiert. Zudem eignen sich Keuschheits­gürtel hervorragend einen Sub (zusätzlich) zu erniedrigen, was für viele Herrinnen auch aus dieser Warte ein besonderen Reiz liefert. Des weiteren hat der Keuschheits­gürtel auch zwei starke symbolische Elemente. Zum einen ist er Ausdruck über die bestehende Abhängigkeit des Subs (denn durch diesen ist eigentlich alles gesagt). Zum anderen werden KGs durch ein Schloss verriegelt, und speziell dieser Schlüssel ist Ausdruck und Symbol der absoluten Macht einer Herrin über ihren Sklaven (Schlüsselherrin). Aus diesem Grund genießen es manche Dominas regelrecht, den Schlüssel ihres Subs an ihrem Schlüssel­anhänger (neben dem Auto- und Haus­schlüssel) zu tragen, und viele Subs macht der Gedanke wahnsinnig, daß ihre ganze "Männlichkeit" an dem Schlüssel­bund ihrer Herrin hängt, und Dritte dieses auch noch sehen können, z. B. wenn die Herrin in einer Bar ihren Schlüsselbund demonstrativ auf den Tresen legt (Keusch­haltung Fetisch).

Die Keuschhaltung kann zeitlich begrenzt (Tragen eines KGs für mehrere Tage oder Wochen) oder auch dauerhaft erfolgen. Die dauerhafte Keusch­haltung erfolgt aber in der Regel nur, wenn der Sub bereits zum Eigentum seiner Herrin erklärt wurde, und die Herrin ihm dann zum gegebenen Zeitpunkt klar macht, daß er (der Sub) für seine Herrin für die Zukunft keusch zu leben hat.

Die Keuschhaltung ist ein sehr erotisches Erziehungs­element, sie kann aber auch eine extrem harte und sehr konsequente Erziehungs­methode sein (Abrichtung). Wie ihre Einsetzung erfolgt hängt ganz entscheidend davon ab, in welchen Intervallen und Zeit­abständen eine Herrin ihrem Sub erlaubt sich anzufassen oder einen Orgasmus haben zu dürfen. Beträgt dieser Zeitabstand "nur" wenige Tage, bewegt sich die Erziehung im Bereich der erotischen Stimulation. Einige Herrinnen benutzen aber diese Methode, um ihren Sub gnadenlos abhängig zu machen, und ihm zu zeigen, was Sache ist. Hierzu wird der Zeitabstand einfach über die wenigen Tage hinaus (deutlich) verlängert. Je länger die Keusch­haltung am Stück erfolgt, um so irrer wird der Sub werden, und umso stärker erreicht er seine Grenzen. Diesen Zustand nutzen Herrinnen für ihre Erziehung. Einige Dominas verstehen es zudem perfekt, ihren Sub in diesem Zustand durch passende Fetische (Heels, Latex, Uniformen, ...), ergänzende Erziehungs­maßnahmen (Peitsche, Gerte, ...) oder verbale Elemente (knallharter Ton, Erniedrigung, Verbalerotik, ...) zusätzlich zu triggern, und ihn dadurch regelrecht in die Abhängigkeit zu zwingen.

Aus diesem Grund ist die Keuschhaltung eine der stärksten Erziehungs­methoden überhaupt.» - Charlotte de Winter[4]

Zitat:

«Durch den Keuschheitsgürtel zwingt die Herrschaft dem Sklaven auf, seine Lust ihrer Kontrolle zu unterstellen. Denn den Schlüssel für den Keuschheits­gürtel hat ausschließlich sie und wird damit zur Schlüsselherrin des Sklaven, beispielsweise Keyholderin oder Schlüssel­verwalterin genannt. Der Keusch­heits­gürtel für die Keusch­haltung wird auch als Peniskäfig bezeichnet und diese sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, z. B. aus Hartplastik oder Metall. Wie ein Kondom wird der Peniskäfig über den Penis angelegt und mit einem Schloss verriegelt. Sobald der KG-Sklave den Schlüssel an die Herrschaft übergibt, händigt er ihr seine Sexualität aus. Denn ohne den Schlüssel und damit ohne ihre Erlaubnis hat er keinen Zugang zu seinem eingesperrten Penis, um diesen selbst zu befriedigen.

In der Keuschhaltung werden KG-Sklaven in der Regel sehr devot. Der KG-Sklave ist nun wesentlich folgsamer und bereit, alles für die Herrschaft zu tun, damit seine Keyholderin das auferlegte Wichsverbot bald­möglichst wieder aufhebt. Viele Keuschheits-Sklaven sind allerdings auch stolz darauf, die Keusch­haltung möglichst lange auszuhalten, als Beweis ihrer Unterordnung und Folgsamkeit gegenüber der Herrschaft. Die Keusch­haltung kann sogar soweit fortgeführt werden, dass der Sklave ausschließlich auf Anweisung der Herrschaft oder durch sie zum Abmelken[sm] gezwungen wird, und ansonsten permanent keusch gehalten wird.

Die SM-Praktik Keuschhaltung ist jedoch nicht nur unter Zuhilfenahme eines Keusch­heits­gürtels möglich, sondern Keusch­haltung durch Hypnose erfolgt komplett ohne Hilfsmittel. Dabei zwingt die Herrschaft den Sklaven durch eine oder mehrere Hypnose­sitzungen zum Keusch-Sein. Dies kann durch post­hypnotische Befehle über einen langen Zeitraum immer wieder aktiviert werden.

Sinn der Keuschhaltung ist es schließlich, dass der Sklave nicht von seiner eigenen Geilheit geleitet wird, sondern von den Befehlen der Herrschaft. Ein per Hypnose erteiltes Wichsverbot oder die durch einen Keuschheits­gürtel kontrollierte Sklavenlust, gibt der Herrschaft die Macht, den Sklaven für devote Aufgaben einzusetzen und zu erniedrigen.

Sie bestimmt über alles - auch über seine Sexualität.» - Lady Dekadenz[5]

Zitat:

«Keuschhaltung ist eine Disziplinierungs­maßnahme, mit der die Herrschaft den Sexualtrieb des Sklaven mittels eines Keuschheitsgürtels dominiert und kontrolliert.

Es gibt verschiedene Arten von Keuschheits­gürteln für den KG-Sklaven (KG = Keuschheitsgürtel), z. B. aus Kunststoff oder Edelstahl. Solche Peniskäfige besitzen in der Regel ein Schloss, mit dem der Schwanz verriegelt und eingesperrt wird.

In einer SM-Erziehung erhält die Herrschaft den Schlüssel, weshalb sie auch als Schlüsselherrin oder Keyholderin bezeichnet wird. Mit der Überreichung des Schlüssels an die Keyholderin übergibt der KG-Sklave seine Lust in die Hände der Schlüsselherrin. Denn nun bestimmt sie, wann der Keuschheits­gürtel wieder aufgeschlossen wird. Meist entwicklet der KG-Sklave während der Keusch­haltung eine extrem devote Haltung, da die Herrschaft seinen Sexualtrieb kontrolliert.

Der Sklave wird unter Keuschhaltung noch mehr bemüht sein, den Wünschen der Schlüsselherrin zu entsprechen, da die Belohnung seine Befreiung aus dem Peniskäfig ist. Mittels Keusch­haltung kann die Keyholderin einen KG-Sklaven sehr gut zu Devotion und Unterwerfung erziehen. Sie hat die Macht und Kontrolle über sein Lustleben, weshalb er sich während der Zeit der Keusch­haltung sehr um die Gunst der Herrin bemühen wird.

Bei vielen KG-Sklaven wandelt sich der Sexualtrieb fast wie von selbst in devotes Verhalten und ihre Fähigkeit zur Hingabe an die Keyholderin wächst.

Auch für Feminisierung, zur Cuckold-Erziehung und als Bestrafung ist Keuschhaltung in einem Peniskäfig bestens geeignet.

Der KG-Sklave lernt, seine Befriedigung nicht mehr aus dem Orgasmus zu ziehen, sondern aus der Hingabe und Unterwerfung gegenüber der Schlüsselherrin. Da sie die völlige Kontrolle besitzt und der KG-Sklave sich ohne Schlüssel nicht selbst aus dem Keuschheits­gürtel befreien kann, lernt er ebenso, sich ganz in ihre Hände zu begeben und sogar sein bestes Stück unter ihre Herrschaft zu stellen.

Gerade für sexuell sehr zügellose KG-Sklaven ist die Keusch­haltung mit einem Peniskäfig ein sehr gutes Erziehungs- und Kontroll­instrument.

Da ich eh finde, dass Sklaven enthaltsam und keusch zu sein haben, mag ich KG-Sklaven.» - Lady Dekadenz[6]

Zitat:

«Unter dem Begriff "Keuschhaltung" versteht man, dass einer submissiven Person jegliche sexuelle Betätigung mithilfe der Geschlechts­organe verboten wird.

Keuschhaltung kann sowohl durch ein einfaches - mündlich ausgesprochenes - Verbot als auch unter Einbeziehung von Keuschheits­vor­richtungen durchgeführt werden.

Für submissive Frauen werden Keuschheitsgürtel (gängige Abkürzung: KG) verwendet, während es für devote Männer sowohl Keuschheits­gürtel als auch Keuschheits­schellen/Peniskäfige - die lediglich Penis und Hoden umschließen, den Bauch aber frei lassen - in verschiedenen Materialien und Ausführungen gibt. Je nach Modell gibt es große Unterschiede bezüglich Sicherheit und Tragekomfort. Der dominante Part, der den Schlüssel zur Keuschheits­vo­rrichtung besitzt, wird "Keyholder" (englisch für "Schlüsselhalter/-inhaber") genannt.

Keuschhaltung ist eine sehr weitreichende Spielart des BDSM, die mit erheblichen Einschränkungen für das tägliche Leben einhergeht, die sich sowohl auf der praktischen Ebene (z. B. Hygiene, Toilettengang etc.) als auch auf der psychischen Ebene befinden können. Sie kann zu einer kompletten Abhängigkeit der submissiven von der dominanten Person führen. Gerade dieses vollständige Ausgeliefertsein stellt für einige BDSMler den besonderen Reiz der Keuschhaltung dar.» - Sklaven-Zentrale[7]

Zitat:

«Eine Keuschhaltung kann bei Mann und Frau erfolgen. Sie geschieht zum Entzug der sexuellen Befriedigung und des sexuellen Verkehrs. Auch wird sie gerne verwandt, um die "Folgsamkeit" des devoten Parts zu erhöhen. Gerade bei längeren oder nahezu dauerhaften Keuschhalten ist oft eine deutlich bessere Folgsamkeit zu bemerken.

Eine Keuschhaltung kann mit Keuschheits­gürteln bei Mann und Frau erfolgen. Diese sind am besten aus Stahl, gerade bei längeren und realen Keuschhaltens. Für kurze Spiele eignen sich aber auch KG's aus Leder oder Gummi. Für Männer gibt es zudem eine ganze Reihe verschiedener Keuschheits­schellen und Keuschheits­käfige auf den Markt.

Eine sexuelle Erregung kann sowohl bei dem abgesperrten Part, als auch beim Schlüsselpart erfolgen.» - Sklaven-Zentrale[7]

Zitat:

«Der Entzug der Selbstbestimmung über einen wesentlichen Teil des eigenen Körpers.

Die so erzwungene Enthaltsamkeit führt zu einer Stärkung der emotionalen Bindung zu der Person, die über den Schlüssel und somit über ein zentrales Element der Lebensfreude gebietet.

Aber nicht das Schloß hat die Macht, sondern die Bedeutung, die die Keuschhaltung für beide Partner besitzt.

Der keuschgehaltene schenkt ein Teil seiner selbst seiner besseren Hälfte. Erfüllung kann er nun nur noch durch sie erfahren.

Zerstört er das Schloß, dann bricht er den Zauber.

24/7[sm] ist nicht praktikabel? Falsch. Ein gut sitzender sicherer und alltags­tauglicher Verschluß ist 24/7 in Reinkultur.

Und mit jedem Tag, den man verschlossen verbringt, verstärkt sich das glückbringende Gefühl, jemandem zu gehören. jemandem, dem man so wichtig ist, daß er / sie einen unter Verschluß hält.» - Sklaven-Zentrale[7]

Zitat:

«Psychologische Erziehungs­methode um einen Mann (passive Part) zu erziehen mit Hilfe eines Keuschheits­käfigs und somit die Kontrolle über seine Sexualität. Den Schlüssel verwaltet seine Herrin (aktive Part) und er ist im Bezug auf seines Orgasmus "machtlos". Er tut alles, um einen zu bekommen und wird "willig" in ihren Augen. Er tut Dinge, der er nie vorher für sie getan hat, wenn die Geilheit ihn quält und verzweifeln lässt. Frauen kann man auch versuchen, keusch zu halten, ist aber sehr schwierig bis nicht machbar, da Frauen auch andere erogene Zonen haben, wo durch sie zu einem Höhepunkt gelangen können, ohne die Klitoris stimulieren zu müßen.» - Sklaven-Zentrale[7]

Zitat:

«In meinem Fall macht mein Partner das bei mir - allerdings in einer Weise, die nicht klassisch auf die Keuschhaltung in der gewohnten Weise ausgelegt ist, sondern eher in Richtung BDSM geht.

Dazu muss ich ausführen: Meine Lust schwankt teilweise recht stark und es gibt Phasen in denen ich mehr als fünf mal Sex am Tag haben will, insbesondere wenn wir nicht durch Arbeit belastet sind, sondern beide frei haben. Da kommt es manchmal vor, dass er irgendwann nach paar Tagen keine Lust mehr hat und dann macht er Folgendes: Er schiebt mir zwei ziemlich große Plugs in meine beiden unteren Öffnungen, wenn ich schlafen gehen will, verschließt darüber den KG und behält die Schlüssel ein.

Am Anfang hat das den Effekt, dass ich fast wahnsinnig werde vor Erregung, weil die Teile auch ohne Bewegung dauerhaft spürbar sind und mich der Gedanke unglaublich heiß macht, dass ich keinen Orgasmus haben kann, weil die Reibung dafür nicht ausreicht, ich aber auf der anderen Seite die Teile auch nicht herausnehmen kann und dadurch meine Erregung konstant auf diesem Level bleibt ohne dass sie sich beruhigen kann. Ich bin also die ganze Nacht dauer­erregt, ohne irgendetwas dagegen unter­nehmen zu können.

Vorallem, wenn sich in der Nacht die Blase langsam füllt verstärkt sich das und ich wache manchmal auf und bin so feucht, dass sich die Nässe am KG vorbei auf mein Bettlaken gedrängt hat. Auch jeder Traum ist dann grundsätzlich sexueller Natur - sofern ich es denn überhaupt geschafft habe, einzuschlafen.

Gegen Morgen wird das Gefühl dann aber immer unangenehmer, weil sich das Gleitmittel langsam aufbraucht und meine Scheiden­wände durch die Dauer­dehnung sich erschöpft fühlen und der Analplug irgendwann anfängt zu brennen. Da ich ja aber nicht raus kann aus dem Teil und meinen Herrn ja nicht wecken will, muss ich den Schmerz aushalten.

Befreit er mich am nächsten Morgen aus dem Teil, bin ich sexuell völlig erschöpft und er hat den gesamten Tag Ruhe von mir.

Dass ich den KG hingegen mal länger ohne Plugs/Dildos getragen hätte, um keusch zu bleiben, kam jedoch bislang nicht vor, da ich das recht unproblematisch finde. Erhalte ich längere Zeit keine Befriedigung, stellt mein Körper das sexuelle Bedürfnis einfach ab und ich will dann von mir aus keinen Sex mehr.»[8]

Zitat:

«Der Verschluß der Frau als sub ist mit Sicherheit sehr reizvoll. Abgesehen von den bekannten anatomischen Unterschieden zwischen Mann und Frau ist es aber auch eine Kopfsache, bzw. Triebsache. Es ist zwar nicht so, dass die Frau keinen Trieb hat, ganz im Gegenteil, aber wenn sie sub ist, dann nimmt sie eher hin nicht gefickt werden zu können. Das kann soweit gehen, dass eine gewisse Entwöhnung eintritt, womit dann genau das Gegenteil davon eintritt, was bewirkt werden sollte. Beim männlichen sub ist es genau andersherum, der wird immer gieriger und er wird bei entsprechend langem Verschluss eventuell einfach auslaufen, was zwar demütigend sein mag, aber seine Geilheit wird dadurch eher noch fördert.

Für eine verschlossene Frau ist es auch um einiges schwieriger, eine gewisse Hygiene zu erreichen.»[9]

Zitat:

«Prozentual tragen deutlich weniger Frauen KG, so ist jedenfalls mein Eindruck. Warum!? Da kann ich als Mann nur wenig mit reden. Die Frage geht an die Damen unter uns.

Meine Vermutung ist ja, dass Frauen, was Hygiene betrifft, mehr Bedenken als Männer haben. Liege ich damit gänzlich verkehrt!?

Ich wüsste so viele böse Dinge zu tun, wäre meine Partnerin KG-Trägerin. Außerdem liebe ich diese Vorstellung, (meine) Frau verschlossen zu sehen.

Bisher habe ich keine Frau real kennenlernen können, die einen KG trägt, was ich total schade finde.»[10]

Zitat:

«Stimmt, da hast du Recht, sowohl was die Bedenken wegen der Hygiene beim Keuschheits­gürtel betrifft (auch wenn ich noch nie einen Keuschheits­gürtel für die Frau gesehen, geschweige denn getragen habe), als auch was das Durchhalten betrifft.

Ich kann zwar sehr zäh sein, was die Keuschheit betrifft, wenn es unbedingt sein muss, aber irgendwann ist bei mir dann auch Schluss. Dann bringe ich nicht mehr genug Wille auf, es weiter durchzuhalten, bzw. meine Hormone verschaffen mir Depressionen und schlechte Laune, sodass ich das mir und den mir nahestehenden Personen nicht länger zumuten möchte.»[11]

Einzelnachweise

  1. Keuschhaltung auf Distanz durch Online Domina, Fetisch-Treffen am 20. August 2018 (Text gestrafft und sprachlich geglättet)
  2. LechZikon: Keuschhaltung
  3. Peitschenbär: Keuschhaltung
  4. Charlotte de Winter: Keuschhaltung
  5. Lady Dekadenz: Keuschhaltung
  6. Lady Dekadenz: KG-Sklave
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 Sklaven-Zentrale: Keuschhaltung (Chastity) (02.06.2014)
  8. Keuschhaltung Joyclub, 14. Mai 2010
  9. Keuschhaltung Joyclub, 27. Januar 2011
  10. Keuschhaltung Joyclub, 30. Januar 2011
  11. Keuschhaltung Joyclub, 30. Januar 2011

Querverweise

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Keuschhaltung (14. April 2014) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.