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Mohamed Amjahid

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Mohamed Amjahid
Mohamed Amjahid.jpg
Geboren 1988
Beruf Journalist, Autor
URL mamjahid.wordpress.com
Twitter @mamjahid

Mohamed Amjahid (* 1988) ist ein marokkanischer Journalist und Autor in Deutschland.

Leben

Mohamed Amjahid wurde als Kind marokkanischer Gastarbeiter geboren und zog mit sieben Jahren mit den Eltern und zwei Geschwistern nach Marokko, wo er die Schule besuchte. Danach kehrte er nach Deutschland zurück, um an der FU Berlin Politik­wissen­schaft zu studieren. Amjahid wurde 2014 mit dem Alexander-Rhomberg-Preis für Nachwuchs­journalismus ausgezeichnet und war nominiert für den CNN Journalist Award. Er lebt in Berlin.

Wirken

In seinem 2017 veröffentlichten Buch Unter Weißen beschwert er sich über unterschiedliche Formen von "Alltags­rassismus", denen "People of Color"[wp] in einer weißen Mehrheits­bevölkerung" angeblich ausgesetzt sind (Weißsein[wp]).

Standpunkte

Mohamed Amjahid bagatellisiert und zieht Gewalt gegen Männer ins Lächerliche:

Zitat:

«Warum finden Sie Gewalt [an Männern] lächerlich?

Da berichtet ein Mann darüber, dass er häusliche Gewalt erfahren hat, dass die Polizei ihn nicht ernst nahm, zumindest nicht, bevor er mit blutigem Gesicht auf der Polizeiwache stand - und der Tagesspiegel schreibt darüber einen Text, der sich über den Mann lustig macht. Weil es ja gerade passt, zieht der Autor Amjahid dann auch gleich noch die Sorge des Mannes um seinen Sohn ins Lächerliche.

Klar - wer sich als "Antifeminist" bezeichnet und über ein "Matriarchat" klagt, lädt dazu ein, dass andere sich lustig machen. Ist es aber eigentlich zu viel verlangt, wenn ich von einem seriösen Journalismus erwarte, dieser Einladung nicht gleich begierig nachzukommen, sondern zu unterscheiden? Es gibt eine ganze Reihe Punkte, die hier angesprochen werde und die sehr ernst zu nehmen sind, die aber mit dem gehässigen, polemischen Bild der alten, ingwer­tee­trinkenden Zauseln beiseite gedrückt werden.

Wer Gewalterfahrungen so ins Lächerliche zieht, betreibt einen inhumanen Journalismus. Mehr noch: Amjahids Geschlechterbild ist - so sehr er es auch als offen und fortschrittlich verkaufen möchte - reaktionär und blind: Männer, die über Leid­erfahrungen reden, können bei ihm natürlich nur alberne Gestalten sein.» - Lucas Schoppe[1]

Über Deutschland und die Deutschen:

Zitat:

«[Interview zum Buch "Unter Weißen"]:

Herr Amjahid, wir sitzen hier in einem Café in Berlin-Prenzlauer Berg. Wie würden Sie als Anthropologe diesen Ort beschreiben?

Orte wie dieser sind weiße Parallelgesellschaften. Wenn ich mich hier umschaue, sehe ich nur weiße Menschen. Mit Parallel­gesellschaft meine ich übrigens Räume in einer multi­kulturellen Stadt wie Berlin, die sozial segregiert sind und wo sich Communitys herausbilden. Ob das schlimm ist, ist erst einmal nicht die Frage. Es geht nur um die Beobachtung, dass wir beide hier die einzigen People of Color[wp] sind. Mir - als einem der "anderen" - fällt das einfach auf.

In Ihrem Buch "Unter Weißen" erzählen Sie von dem Rassismus, den Sie täglich erleben. Aber auch von den Erfahrungen, die Ihre Eltern als marokkanische Gastarbeiter gemacht haben. Was hat sich verändert?

Der Rassismus ist sichtbarer geworden und in einigen Ausprägungen auch skurriler. Mein Vater ist bereits in den siebziger Jahren als Ziegen­ficker (a) bezeichnet worden, noch bevor Jan Böhmermann dachte, das wäre lustig. [...]

In Ihrem Buch sprechen Sie nicht nur von Rassismus­erfahrungen, sondern immer wieder von Privilegien. Warum ist Ihnen das so wichtig?

Mein Buch ist ein Plädoyer für eine selbstkritische Haltung. In Deutschland ist es ganz schwierig, überhaupt ins Gespräch zu kommen. Aber man muss sich immer wieder klarmachen, dass wir in dieser Gesellschaft nicht dieselben Start­vor­aus­setzungen haben. [...]

Viele wollen nicht realisieren, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. (b) Diese Debatten kennen wir aus den letzten fünf Jahren. Diversity wird als etwas Bedrohliches angesehen. Multikulti hat sich nicht nur in ganz rechten Sphären, sondern auch in der Mitte der Gesellschaft als Schimpfwort etabliert. Die Leute kommen nicht damit klar, dass andere Lebens­wirklich­keiten existieren und dass andere Leute einfach aus anderen Perspektiven und Positionen die Welt erleben.

Sie bezeichnen weiße Deutsche als "biodeutsch". Warum haben Sie sich dafür entschieden?

Das Wort hat sich mittlerweile etabliert. Mir war es wichtig, dass es nicht herablassend oder aggressiv ist. Ich weiß, dass einige Menschen das lesen und als Biodeutsche denken: Aha, das ist aber auch diskriminierend. Diese Menschen kann ich beruhigen: Erst wenn wir hundert Jahre in die Vergangenheit gehen könnten und ich deine Vorfahren ausbeuten könnte, erst dann wäre das diskriminierend. Man muss privilegiert sein, um überhaupt rassistisch zu handeln. Wir reden immer über diese "Migranten" und "Menschen mit Migrationshintergrund", "marokkanische Wurzeln", "Deutschtürken" - da finde ich es okay, von "Biodeutschen" zu reden. Ich bin mir sicher, die halten das aus.

Wobei der Begriff ja auch unter PoC sehr kontrovers diskutiert wird, gerade weil damit eine biologische Dimension sprachlich markiert wird.

Ja, das stimmt. Ich rede deswegen eigentlich lieber von "weiß" und "nichtweiß". Das finde ich treffender. Aber meine Wortwahl ist ein Angebot. Ich denke nicht, morgen muss das im Duden und jeder Tageszeitung stehen. Sprache entwickelt sich, um inklusiver zu werden und die Realitäten in diesem Land wiedergeben zu können. Vielleicht gibt es ein anderes Adjektiv, das besser geeignet ist als "biodeutsch". Manche sprechen ja auch von "autochthone" oder "Copyright-Deutsche". Aber das finde ich nicht so griffig. Es ist legitim, dass man über Begriffe diskutiert. Mein Anliegen ist, die Sprache weiterzuentwickeln.

Wie wichtig sind diese Auseinandersetzungen?

Bei meiner ersten Lesung in Berlin hat eine Person gefragt, ob es nicht ein deutsches Wort gäbe, mit dem ich mich beschreiben kann. Warum stört sich denn bitte jemand daran, wenn ich mich als "Person of colour"[wp] bezeichne? Es gibt oft einen ungewollten Widerstand gegen Interessen­gruppen in der Gesellschaft, die ihre Stimme erheben und sagen: Ich bin von Rassismus betroffen. Als Antwort kommt von Weißen (c) dann oft: Ja, aber der Islam ...

[...] Ich beobachte eine rassistische Struktur in der Mehrheits­gesellschaft. [...]

Sie sagen sehr gelassen, dass Rassisten (d) und Rechtsradikale (e) zu Deutschland gehören.

Ja. Rassismus gehört zu Deutschland. [...]»[2]

Über die antideutsche Bewegung:

Zitat:

«Sie hassen Deutschland, stehen fest an der Seite Israels und lehnen jede Kritik an den USA ab. Die Antideutschen sind eine sehr seltsame Gruppe innerhalb der linken Bewegung. Ursprünglich wollten sie mal das "Vierte Reich" verhindern - und haben sich dabei furchtbar verlaufen. Was sind das eigentlich für Leute? Eine Reise durch Antideutschland.»[3]

Über "weißen" Rassismus:

Zitat:

«Derzeit wird viel über die vermeintliche Homophobie unter Migranten und Postmigranten geredet. Aber wie rassistisch ist die weiße Mehrheit in der queeren Community? Eine Berliner Podiums­diskussion suchte nach Antworten.»[4]

Veröffentlichungen

Bücher

  • Alte Monarchie im neuen Format. Die charismatische Machtstrategie von König Mohammed VI. von Marokko. Studienarbeit FU Berlin., GRIN-Verlag 2009, ISBN 3-640-43077-8
  • Unter Weißen. Was es heißt, privilegiert zu sein. Hanser-Verlag 2017, ISBN 3-446-25472-2[2][5]

Artikel

Interview

Über Mohamed Amjahid

Mohamed Amjahid bewirbt auf Twitter eine deutschfeindliche Veranstaltung

Der Blogger Hadmut Danisch hat eine Veranstaltung[7] besucht, in der Mohamed Amjahid aufgetreten ist und hat einen aufschlussreichen Bericht verfasst.[8]

Einzelnachweise

  1. Kommentator Schoppe am 14. September 2014 um 09:01 Uhr zu Mohamed Amjahid: Nieder mit dem Matriarchat! Der Klub der Nicht-Feministen, Tagesspiegel am 15. September 2014
    Siehe auch: Nieder mit dem Matriarchat!, Emmanzer am 15. September 2014
  2. 2,0 2,1 Mohamed Amjahid über weiße Privilegien: Rassismus gehört zu Deutschland, taz am 26. Februar 2017 ("Zeit Magazin"-Reporter Mohamed Amjahid weiß, was es bedeutet, als Person of color[wp] in Deutschland zu leben - und hat ein Buch darüber geschrieben.)
  3. Mohamed Amjahid: Ga Ga Land, Zeitmagazin NR. 12/2017, 16. März 2017 (Hinter der Geschichte: Mehr als ein Jahr lang recherchierte Mohamed Amjahid für diese Reportage. Er sprach insgesamt mit zehn Antideutschen, von denen die meisten nach einer Bedenkzeit doch nicht im ZEITmagazin zitiert werden wollten.)
  4. Rassismus unter Queeren: Der lange Schatten des Regenbogens, Tagesspiegel am 30. Oktober 2015
  5. Holger Heimann: Mohamed Amjahid: "Unter Weißen" - Wie Alltagsrassismus ein Leben prägt, Deutschlandfunk - Kultur am 25. Februar 2017
  6. Hadmut Danisch: Der dunkle Schatten des Regenbogens, Ansichten eines Informatikers am 30. Oktober 2015
  7. Südblock:
    • #NoNazis: Wie organisieren wir uns gegen die AfD?
    • Datum: 27.10.2017
    • Zeit: 20:00
    • Location: aquarium
    • Stadt: Berlin
    • Adresse: Skalitzer Str. 6
    Teilnehmer der Podiums"diskussion": Mohamed Amjahid, Fatma Aydemir (Moderatorin), Enrico Ippolito, Hengameh Yaghoobifarah
  8. Hadmut Danisch: Schales Kartoffelpüree, Ansichten eines Informatikers am 28. Oktober 2017 (Ein pathologischer Befund des Presse­versagens auf der Anamnese einer aktuellen Podiums­nicht­diskussion unter besonderer Betrachtung von TAZ, ZEIT und SPIEGEL ONLINE.)

Netzverweise